1990, direkt nach dem Sturz des kommunistischen Diktators Ceausescu und der Öffnung des Eisernen Vorhanges machte sich der Filmemacher Wolfgang Ettlich auf nach Rumänien, dem unbekannten Land.
Fünf Orte und ihre Bewohner hat er damals in den 90er Jahren genauer beobachtet, um die Menschen dort in ihrem alltäglichen Leben kennenzulernen.
Fünf Familien, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: Ungarn, Siebenbürgensachsen, Roma und Rumänen. Sie alle haben ihre eigenen Traditionen und unterschiedliche Lebensarten, doch gemeinsam stehen sie für die ethnische Vielfalt Rumäniens.
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Der Filmemacher kehrt nun, 20 Jahre später, zurück zu den Menschen von damals und hält fest, wie sich das Leben in Rumänien verändert hat.
Das Land ist zwar stark von westlichen Einflüssen geprägt, doch für die meisten Menschen ist Wohlstand noch immer so fern wie zuvor. Ihre Träume und Hoffnungen scheitern oftmals an der Realität.
Dennoch sind sie nicht stehen geblieben. Sie alle haben ihren eigenen Weg zwischen Tradition und Moderne gefunden - nur bewegen sie sich langsam.
20.07.2010
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